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Stefan mit Herbert-Schultze-Gedächtnispokal der Scuderia Avus geehrt

-- Motorsport/Sportwagen/Le Mans Series -- Berlin, 03. Januar 2010

Viele Ehrungen für Stefan Mücke – Berliner zum sechsten Mal mit Herbert-Schultze-Gedächtnispokal der Scuderia Avus sowie als Rennsportmeister des ADAC-Clubs geehrt

Berlin (rol) Das neue Jahr hat für Sportwagen-Pilot Stefan Mücke so begonnen, wie das alte 2009 aufgehört hatte – mit Auszeichnungen. Der 28-jährige Berliner wurde am Sonntagnachmittag (3. Januar 2010) im Berliner Meilenwerk vom hauptstädtischen Motorsportverein Scuderia Avus zum sechsten Mal mit dem Herbert-Schultze-Gedächtnispokal geehrt. Die Trophäe, mit der seit 1970 an den Scuderia-Avus-Mitbegründer und mehrfachen deutschen Rennsportmeister Herbert Schultze erinnert wird, erhält jedes Jahr der erfolgreichste Berlin-Brandenburger Rundstreckenfahrer. Am Sonntag wurde der Wanderpokal, der laut Scuderia Avus die höchste Motorsport-Auszeichnung in Berlin-Brandenburg ist, zum 40. Mal vergeben.

Stefan Mücke, der bereits von 1998 bis 2001 sowie 2007 die Trophäe erhielt, wurde diesmal für seinen Gesamtsieg in der Le Mans Series (LMS) 2009 im geschlossenen LMP1-Sportwagen-Prototypen von Aston Martin, für seinen vierten Platz als bester Deutscher beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans sowie seine Erfolge in der tschechischen Langstrecken-Meisterschaft (Gesamtzweiter im ehemaligen DTM-Mercedes C-Klasse) ausgezeichnet. „Stefan konnte im vorigen Jahr wahrlich außergewöhnliche Erfolge feiern“, sagte Torsten Volklandt, 1. Vorsitzender der Scuderia Avus, beim traditionellen Neujahrsbrunch. Auch in der Rennsportmeisterschaft des ADAC-Ortsclubs ging Stefan Mücke als Sieger hervor und erhielt von den rund 230 Gästen der Veranstaltung viel Beifall. Weiterhin überreichte ihm Maler Matthias Christ ein Bild von Mückes LMS-Rennwagen mit der Startnummer 007. Im Frühjahr folgt dann noch ein Gemälde, auf dem Stefan Mücke und seine Familie –Lebensgefährtin Annette und Tochter Lucie – zu sehen sind.

„Die Saison 2009 war toll und meine bisher erfolgreichste im Sportwagenbereich. Deshalb freue ich mich auch besonders über die Auszeichnung von meinem Club Scuderia Avus“, sagte Stefan Mücke. „Ich strebe auch in diesem Jahr wieder den Einsatz im Sportwagen- und GT-Bereich sowie bei den 24 Stunden von Le Mans an“, betonte der Berliner Rennfahrer. Er hatte Ende vorigen Jahres in Le Mans die große Siegertrophäe, in London einen Pokal vom British Racing Drivers Club (BRDC) als Gewinner der Silverstone-Le-Mans-Challenge, in Prag den Pokal für die Vize-Meisterschaft in der tschechischen Langstrecken-Meisterschaft sowie in der Heimat einen Pokal des ADAC Berlin-Brandenburg für besondere motorsportliche Leistungen erhalten.

In der Saison 2009 hatte der Berliner zusammen mit seinen Aston-Martin-Werksfahrerkollegen Tomas Enge und Jan Charouz (beide Tschechien) erstmals den LMS-Gesamtsieg geholt. In den fünf Rennen stand das Trio fünfmal auf dem Podest – zweimal als Sieger, einmal als Zweiter und zweimal als Dritter. Als bester Deutscher steuerte der Berliner mit seinen Teamkollegen beim berühmten 24-Stunden-Rennen von Le Mans als Vierter den bestplatzierten von einem Benzinmotor angetriebenen Sportwagen-Prototypen. Bei seiner Premiere in der Asian Le Mans Series in Japan gewann Stefan Mücke zusammen mit dem Schweizer Harold Primat im LMP1-Aston-Martin ein Rennen und wurde einmal Dritter. Und auch in der FIA GT Championship war der Berliner 2009 erfolgreich. Er wurde mit dem Franzosen Frédéric Makowiecki in Oschersleben im Aston Martin V8 Vantage für das Team Hexis Racing AMR Dritter in der GT2-Klasse.

Seine ersten großen Erfolge feierte Stefan Mücke 1998 als Gesamtsieger der BMW Formel ADAC Meisterschaft sowie 2001 als Vize-Meister der Internationalen Deutschen Formel-3-Meisterschaft. Nach der Zeit in den Deutschen Tourenwagen Masters (DTM) stieg er 2007 in die Sportwagen-Szene ein und sorgte mit einem Sieg und einem zweiten Platz im Lamborghini in der FIA GT Championship für Furore. Darüber hinaus wurde er im selben Jahr als erster und bisher einziger Berliner bei den 24 Stunden von Le Mans schnellster Rookie, fuhr als LMP1-Fünfter (Gesamtachter) die schnellste Rennrunde aller von einem Benzinmotor angetriebenen Autos – wie 2008 (Neunter). Ebenfalls im Jahr 2008 wurde Stefan Mücke tschechischer Langstrecken-Meister im ehemaligen DTM-Mercedes.
















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